Erfolgszahlen aus  Bayerns Museen

Blick auf das Deutsche Museum mit dem neuen Eingangsgebäude an der Uferstraße. © Alexander Goettert/Deutsches Museum

Rund 6,3 Millionen Besucher im Jahr 2025

„Rekordjahr für Bayerns Museen: Rund 6,3 Millionen Menschen haben im Jahr 2025 die staatlichen Museen und Sammlungen, das Haus der Bayerischen Geschichte, das Deutsche Museum, das Germanische Nationalmuseum und die Dokumentation Obersalzberg besucht“, das gab Kunstminister Markus Blume in München in einer Pressemitteilung bekannt.  Blume betont: „2025 war ein Spitzenjahr mit Besucherrekorden in vielen Häusern.“

Historischer Höchststand im Deutschen Museum

Besonders eindrucksvoll ist der historische Höchststand im Deutschen Museum: Im 100. Jubiläumsjahr haben fast 1,7 Millionen Technikfans die Standorte unserer bayerischen Museums-Ikone besucht – so viele wie noch nie in der Geschichte des Hauses. Das zeigt: Unsere Investitionen zahlen sich aus. In den ersten Bauabschnitt hat der Freistaat bereits 180 Millionen Euro investiert, für den laufenden zweiten Bauabschnitt stellen wir weitere 150 Millionen Euro bereit. Technikbegeisterung entsteht durch Technikwissen – und dafür schaffen wir die besten Voraussetzungen“.

Ebenso vermelden die Museen im Kunstbereich neue Erfolge: „Ob Wunder der Technik oder Alte Meister – Bayerns Museen begeistern in ihrer ganzen Vielfalt. Ich freue mich, dass die Alte Pinakothek in München mit rund einer halben Million Besucherinnen und Besuchern ebenfalls eine neue Bestmarke feiern kann“, so Blume.

Rekord beim Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg

Erfolgszahlen gab es nicht nur in München, sondern in ganz Bayern. So hat das Haus der Bayerischen Geschichte das vergangene Jahr gleichfalls mit einem neuen Rekord abgeschlossen: Über 300.000 Besucherinnen und Besucher haben die Ausstellungs- und Veranstaltungsangebote in Regensburg genutzt. Und ebenso die vom Leibniz-Institut für  Zeitgeschichte kuratierte Dokumentation Obersalzberg zählte mit über 213.000 Gästen so viel Zustrom wie noch nie.

„Diese Rekorde fallen nicht vom Himmel, das Publikum honoriert Qualität und Innovationsgeist. Unsere Museen bewahren und bewegen: Sie haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder neu erfunden – mit hochkarätigen Sonderausstellungen, innovativen Vermittlungsformaten, neuen Veranstaltungsreihen und digitalen Angeboten, die weit über die Museumswände hinausreichen. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit suchen Menschen Inspiration, Orientierung und gemeinschaftliche Erlebnisse – und unsere Museen bieten genau das. Sie sind Orte der Begegnung, der Bildung und Erlebnis – analog wie digital“, so Blume.