Saisonstart am Landestheater Niederbayern

Svenja Gottsmann ist die Künstlerische Leiterin der Sparte Musik am Landestheater Niederbayern ab der Saison 2026/27. © Edith Rabenstein

Svenja Gottsmann ist Leiterin der Sparte Musik

Nach Intendantin Astrid Großgasteiger und Generalmusikdirektorin Elisa Gogou  (siehe Porträts unten) ist die dritte im Bunde Svenja Gottsmann. Sie ist seit dieser Spielzeit Künstlerische Leiterin für das Musiktheater am Landestheater Niederbayern. Ihr bisheriger beruflicher Weg zeigt, dass sie breit aufgestellt ist im Musiktheater.

Svenja Gottsmann wurde 1990 in Großenhain bei Dresden geboren, besuchte das Werner-von-Siemens Gymnasium 2000 bis 2009 legte dort ihr Abitur ab. An der Universität Leipzig studierte sie Theaterwissenschaft im Hauptfach mit Nebenfach Musikwissenschaft. Erste Dramaturgie- und Regiehospitanzen sowie Regieassistenzen absolvierte sie an den Landesbühnen Sachsen Radebeul, an der Oper Leipzig und der Musikalischen Komödie Leipzig; an der Oper Leipzig war sie auch als  Übertitelrepetitorin tätig. Nach ihrem Abschluss des Bachelor of Arts 2012 setzte sie ihre Studien bei Klaus Zehelein an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München im Fach Dramaturgie mit Schwerpunkt Musiktheater fort. Neben einer weiteren Dramaturgiehospitanz an der Semperoper Dresden arbeitete sie als Gastinspizientin an der Bayerischen Staatsoper in Zusammenarbeit mit der berühmten katalanische Theatergruppe La Fura dels Baus in der Produktion zusammen.  Sie arbeitete auch als Beleuchtungsinspizientin an der Bayerischen Theaterakademie.

Den Abschluss Master of Art absolvierte sie im Fach Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding 2012-2014. 2013 betreute sie das freie Projekt „Observing Bundeswehr“, das im Rahmen des Spielartfestivals in München aufgeführt wurde.

Stationen: Dresden, Salzburg, Essen und Köln

Von 2014 bis 2016 war sie Dramaturgin für Musiktheater, Schauspiel und Ballett am Salzburger Landestheater. In der Mozartstadt arbeitete sie u. a. mit den Dirigenten Mirga Gražinytė-Tyla und Adrian Kelly sowie den Regisseuren Amélie Niermeyer Andreas Gergen und Astrid Großgasteiger zusammen, die jetzt die Intendantin am Landestheater Niederbayern ist.

2016/17 wirkte Gottsmann als Dramaturgin für Musiktheater und Konzert im Theater Vorpommern und arbeitete mit Regisseur Kay Link und den Dirigenten Golo Berg und Roland Kluttig zusammen.

2017 führte sie ihr beruflicher Weg als Dramaturgin für Musiktheater, Ballett und Konzert an die  Theater und Philharmonie Essen GmbH (Aalto-Theater). Die Regisseure Tatjana Gürbaca, Mariame Clément, Stephen Lawless, Guy Joosten und die Dirigenten Friedrich Haider, Tomáš Netopil und Gábor Káli prägten hier die Theaterarbeit.

Mit international agierenden Theaterleuten arbeitete Svenja Gottsmann auch in Köln zusammen, wohin sie in der Saison 2022/2023 wechselte.  Zunächst war sie Dramaturgin und übernahm ab 2025/2026 die Position der Stellvertretenden Chefdramaturgin. Dort betreute sie u. a. die Produktionen von Richard Wagners „Das Rheingold“ und „Die Walküre“ (Regie: Paul-Georg Dittrich), Georg Friedrich Händels „Giulio Cesare in Egitto“ (Regie: Vincent Boussard), Franz Lehárs „Die lustige Witwe“ (Regie: Bernd Mottl), Giuseppe Verdis „Ein Maskenball“ (Regie: Jan Philipp Gloger); sie betreute auch die Uraufführung „INES“ von Ondřej Adámek (Regie: Katharina Schmitt) sowie die Operetten-Ausgrabung „Eine Frau von Format“  von Michael Krasznay-Krausz (Regie: Christian von Götz).

In Köln arbeitete sie mit den Regisseuren Vincent Boussard, Bernd Mottl, Jan Philipp Gloger, Christian von Götz, den Dirigenten Marc Minkowski, François-Xavier Roth, Rubén Dubrovsky, Andrea Sanguineti und dem Komponisten Ondřej Adámek zusammen.

Svenja Gottsmann wird die feste Ansprechpartnerin in Sachen Musiktheater für Intendantin Großgasteiger sein, die ihren Sitz ja traditionsgemäß in Landshut hat. Für diese Position wurde eine Solistenstelle umgewidmet.

Die Informationen kommen vom Landestheater Niederbayern, der Oper Köln und dem Landestheater Salzburg.

Saisoneröffnung mit Jacques Offenbachs „Fantasio“

Eröffnet wird die Saison 2026/27 mit der Opéra comique von Jacques Offenbach „Fantasio“. Dazu gibt es erstmals das neue Format „Öffentliche Generalprobe“; sie findet heute im Fürstbischöflichen Opernhaus ab 19 Uhr statt Uhr statt; eine kurze Einführung gibt es ab 18 Uhr.

Premiere von „Fantasio“ ist in

Passau, 3. Oktober, 19.30 Uhr

Landshut, 16. Oktober, 19.30 Uhr

Straubing, 13. Oktober, 19.30 Uhr

 

Der beliebte Tag der offenen Tür  findet statt in

Passau, 26. September, 12-18 Uhr

Landshut, 27. September 12-18 Uhr

Straubing, 4. Oktober, 16 bis 20 Uhr

 

Lesen Sie dazu die Porträts von Intendantin Astrid Großgasteiger und Generalmusikdirektorin Elisa Gogou.

Eine Intendantin für das Landestheater Niederbayern

 

Generalmusikdirektorin für das Landestheater Niederbayern