Großes Finale mit Sommernachtszauber
Mit einem vielfältigen Programm zwischen großer Sinfonik, Kammermusik, Jazz, Crossover, Literatur, gesellschaftlichem Diskurs und innovativen Vermittlungsformaten sind die 74. Festspiele Europäische Wochen Passau erfolgreich zu Ende gegangen. Rund 12.500 verkaufte Eintrittskarten sowie insgesamt etwa 17.000 Besucherinnen und Besucher bei rund 60 Veranstaltungen an knapp 30 Spielorten in Bayern, Oberösterreich und Tschechien unterstreichen die große Resonanz auf das Angebot der Festspiele Europäische Wochen Passau, wie die Festspiele in einer Presseerklärung bekanntgaben.
Die europäische Idee prägte den Festspielsommer weit über das Konzertprogramm hinaus.
Bemerkenswert war das digitale Projekt „Zusammenfinden“: In den Konzerträumen luden QR-Codes das Publikum dazu ein, kurze Videobeiträge prominenter Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft zu entdecken. Unter der Leitfrage, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gelingen kann, entstanden sieben unterschiedliche Perspektiven auf eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit.
Blick auf das 75. Jubiläum im nächsten Jahr
Mit dem Ende der Sommerfestspiele richtet sich der Blick auf das Jubiläumsjahr 2027, in dem die Europäischen Wochen ihr 75-jähriges Bestehen feiern. Einen ersten Vorgeschmack bietet das Sonderkonzert am 26. September im Passauer Dom St. Stephan, wenn Sir Simon Rattle gemeinsam mit dem Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Beethovens Neunte Sinfonie dirigiert.
Lesen Sie über die beiden Schlussvreanstaltungen, den literarisch-musikalischen Abend „Belarus: Hoffen auf Europa“ über Leben um Exil sowie den musiskalischen „Sommernachtszauber“.
Meine Artikel sind im Feuilleton der Passauer Neuen Presse erschienen.
