Puccini-Oper mit Yitian Luan in Titelpartie
Aus der der pesischen Sammlung „Tausendundein Tag“ stammt die Erzählung der grausamen Prinzessin Turandot, die ihren Freiern schier unmöglich lösbare Rätsel stellt und sie damit in den Tod schickt. Denn wer die Rätsel nicht lösen kann, wird geköpft. Die Geschichte aus dem 12. Jahrhundert hat zahlreihe europäische Dichter zu eigenen Stücken angeregt, neben Friedrich Schiller und Bert Brecht auch jahrhunderte zuvor den Italiener Carlo Gozzi. Dieser bildete die Vorlage für die Oper „Turandot“ für Giacomo Puccini, die er allerdings nicht mehr vollenden konnte.
Während Carlo Gozzis „Turandot“ vor vielen Jahren bereits am Landestheater zu sehen war (mit Antonia Reidel in der Titelrolle), wurde jetzt erstmals die Puccini-Oper gespielt. Die Titelpartie singt Yitian Luan.
Lesen Sie meine Kritik, die im Feuilleton der Passauer Neuen Presse erschienen ist.
